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Archiv für die Kategorie ‘Windows Tipps’

Smart Defrag: Top-Defragmentierung für XP

11/05/2009 1 Kommentar

smart-defrag-logo

Mit der Zeit werden Festplatten immer langsamer – das liegt u.a. daran, dass Dateien nicht in einem Stück auf der Platte vorliegen, sondern in kreuz und quer verteilten Fragmenten. Dagegen hilft regelmässiges Defragmentieren, mit dem zusammengehörige Teile wieder nebeneinander platziert werden. XP liefert so eine Funktion zwar standardmäßig mit, der Windows-Defragmentierer muss aber vom Nutzer aufgerufen werden und verrichtet seine Arbeit nicht automatisch im Hintergrund. Dass es besser geht, zeigt z.B. IObits Smart Defrag.

So lässt sich die Freeware Smart Defrag konfigurieren, den Defragmentierungsprozess automatisch zu starten, wenn sich der PC eine gewisse Zeit im Leerlauf befindet. Sobald man wieder Maus oder Keyboard benutzt stoppt der Prozess wieder. So braucht man sich um Fragmente keine Sorgen mehr machen und das Programm auch nicht mehr regelmäßig selbst starten.

Alternativ oder zusätzlich kann man auch einen Zeitplan für die regelmäßige Defragmentierung festlegen. So kann man den Prozess beispielsweise alle zwei Wochen Sonntag Nacht starten lassen.

Ein weiterer Vorteil: im Gegensatz zum Windows-eigenen Tool lassen sich mehrere Festplatten oder Partitionen gleichzeitig defragmentieren.

Außerdem bietet Smart Defrag noch die Möglichkeit, nicht nur zu defragmentieren, sondern die Dateien auch noch für eine optimale Nutzung auf der Festplatte zu verschieben. Häufig gebrauchte Dateien werden auf die schnelleren Bereiche transferiert, selten genutzte auf die langsamen.

Nach den Angaben von IObit ist Smart Defrag trotz dieser zusatzlichen Funktionen auch noch schneller als der XP-Defragmentierer.

Optisch macht Smart Defrag ebenfalls einen sehr guten Eindruck, die Bedienungsoberfläche präsentiert sich übersichtlich und verständlich.

Alles in allem ist Smart Defrag eine empfehlenswerte Alternative zur Standard-Defragmentierung, die u.a. mit dem automatischen Defragmentieren im Hintergrund XP-Nutzer das Pflegen ihres Systems einfacher macht.

Smart Defrag

Download: Smart Defrag

Portable Software – nicht nur für den USB-Stick

25/03/2009 1 Kommentar

Portable SoftwarePortable Software hat ein paar entscheidende Vorteile gegenüber “normalen” Programmen. Der erste ist relativ klar: man kann die Tools vom USB-Stick starten, und damit überall hin mit nehmen und an fremden Windows-PCs nutzen. So braucht z.B. niemand unterwegs mehr auf seinen Lieblingsbrowser – inklusive eigener Leisezeichen – verzichten. Das Angebot an portablen Tools ist inzwischen allerdings riesig und umfaßt weit mehr als nur ein paar Standard-Browser. Vom Email-Client über Bild-, Audio und Videobearbeitung bis hin zu Office-Paketen ist alles dabei.

Portable Software eigent sich aber nicht nur für den USB-Stick. Auch am eigenen PC fährt man damit oft besser als mit installierten Programmen. Die portablen Alternativen schreiben keine Registry-Einträge und verankern sich nicht tief im System. Möchte man ein Programm loswerden, kann man einfach den betreffenden Ordner löschen und hat es rückstandsfrei entfernt. Auch nach einer Reinstallation des Betriebssystems stehen die Programme sofort wieder zur Verfügung – das stundelange Einspielen von Software entfällt.

Es gibt also genügend Gründe, sich mit portabler Freeware einzudecken. Als ersten Anlaufpunkt für die Suche eignet sich z.B. PortableApps.com. Dort sind z.B. die tragbaren Versionen von Firefox und Thunderbird zu Hause. Die Seite bietet für USB-Sticks auch einen eigenen Programmstarter, in den sich die Tools von Portable Apps integrieren lassen.

Portable Apps

Ein größeres Archiv bietet PortableFreeware.com. Hier findet man neben Hunderten anderer Tools z.B. die USB-Version von Opera.

Portable Freeware

Ebenfalls ein sehr großes Angebot gibt es bei Softpedia. Auf der Seite sind aber auch kostenpflichtige Tools gelistet – ein Blick auf die Lizenz verrät, ob es sich um Freeware handelt. Softpedia hat eine wahre Perle im Fundus: Das MS-Office-kompatible Softmaker Office 2006. Das Paket presst die Funktionalität von Word & Excel in einen nur 16 MB großen Download. Wer auch auf Präsentationen á la PowerPoint unterwegs nicht verzichten möchte, kann zu Open Office Portable greifen.

Softpedia

Hier noch ein paar direkte Links zu den portablen Versionen populärer Programme und zum Geheimtipp Softmaker Office:

Firefox

Thunderbird

Gimp

Opera

Softmaker Office

Firefox Thunderbird Gimp Opera Softmaker
Office

Dateien schneller finden – Alternativen zur Windows-Suche

Um Dateien auf dem eigenen PC zu finden, kann man auf zahlreiche schnellere und komfortablere Alternativen zur Windows Standard-Suche zurückgreifen. Die Desktop-Suchen lassen sich dabei nach Suchmethode grob in zwei Kategorien aufteilen. Einerseits gibt es jene, die zuerst einen Index bilden indem sie die Festplatte scannen, und später nur die eigene Datenbank durchsuchen. Das hat den Vorteil, dass die Ergebnisse beim Suchen sehr schnell angezeigt werden – normalerweise schon beim Eintippen. Nachteil: der Index ist immer nur kurz aktuell, neue Dateien werden erst einmal nicht gefunden und müssen erst indexiert werden. Und je nachdem, wie effizient das Programm scannt und wie tiefgehend die Suchkriterien sein sollen (z.B. wenn man auch in Dokumenten suchen möchte), kann das Bilden der Datenbank relativ lange dauern. Für aktuelle Ergebnisse muss das Tool am Besten immer laufen.

Copernic Desktop Search

Copernic Desktop Search

Zwei bekanntere Vertreter dieser Kategorie sind Copernic Desktop Search und Superior Search. Beide erlauben auch das Suchen in Dokumenten und Emails. Superior Search findet außerdem auch ähnlich geschriebene Dateien – gut, wenn man sich vertippt oder den Namen nur ungefähr kennt. Wer auf das Durchsuchen von Dokument-Inhalten verzichten kann, hat mit Everything eine extrem schnelle Alternative. Auch Locate32 punktet mit Geschwindigkeit. Beide liefern schon beim Eintippen Resultate und scannen ganze Festplatten in Rekordzeit. Everything indexiert zudem automatisch im Hintergrund – der User braucht sich um gar nichts kümmern.

Superior Search

Superior Search

Die andere Kategorie bilden die Tools, die erst suchen, nachdem der User seine Anfrage eingegeben hat. Das dauert dann länger, Ergebnisse kommen nicht in Echtzeit. Aber diese Desktop-Suchen finden immer alle Dateien, auch solche, die man gerade erst gespeichert oder verschoben hat. Und natürlich dauert so eine Suche nicht so lange wie das Indexieren aller Dateien auf dem PC.

SearchMyFiles

SearchMyFiles

Auf diese Art arbeiten z.B. Super Finder XT und SearchMyFiles. Letzteres kommt ohne viel optischen Schnickschnack aus. Statt dessen konzentriert sich das Tool auf das Wesentliche: die Suche bietet viele Optionen und ist relativ flink. Dabei verbraucht das Programm kaum Systemressourcen.

Super Finder XT hingegen sieht einfach ein bisschen schicker aus. Bei der Bedienung orientiert sich die Suche am Ribbon-Design von Microsofts Office 2007. Außerdem ist die Suche in Dokumenten möglich.

Super Finder XT

Super Finder XT

Zwar bieten so ziemlich alle großen Suchmaschine-Betreiber auch eigene Desktop-Suchen an, doch denen sollte man mit gesunder Skepsis begegnen. Mißtrauen ist vor allem bei im Browser laufenden Anwendungen geboten, die die Verschmelzung von Web- und Desktop-Suche versprechen. Denn wer möchte ernsthaft den gesamten Inhalt seines PCs scannen, auswerten und die Ergebnisse über das Internet an irgendeine Firma übertragen lassen? Aus Sicherheitsgründen wäre es deshalb sinnvoll, einer Desktop-Suche keine Verbindung in die Außenwelt zu gestatten.

Soviel zur Theorie, in der Praxis entscheidet wahrscheinlich Design und Funktionalität, welches Tool man letztendlich bevorzugt. Die vorgestellten Programme haben alle ihre speziellen Vorteile – am Besten man probiert sie einfach mal aus.

Wer seinen Such-Favoriten gefunden hat, kann noch einen Schritt weiter gehen und die Schaltfläche “Suchen” im Start-Menü mit der neuen Desktop-Suche verbinden.

XP: “Suchen” im Startmenü mit alternativen Desktop-Suchprogrammen ersetzen

09/03/2009 1 Kommentar

Viele User nutzen nicht die Windows-eigene Suchfunktion, sondern eine alternative Desktop-Suche wie z.B. Everything oder Copernic. Der Eintrag “Suchen” im Startmenü verweist aber weiter auf die Windows-Suche. Mit RerouteXPSearch kann man das ändern. Dazu startet man das Programm, gibt den Pfad zur neuen Desktop-Suche an und klickt “Apply”. Das Beispiel unten zeigt den Pfad für Everything. Falls das Ganze wider erwarten nicht funktioniert, startet man das Programm nochmal und klickt “Restore Defaults”.

reroutexpsearch

RerouteXPSearch gibt es hier zum Download (Runtersrollen bis “Attachements”)

Windows-Start beschleunigen

Beim Hochfahren von Windows werden einige Programme mit gestartet, die sich (mit oder ohne Zustimmung des Users) im Autostart eingetragen haben. Wenn diese Programme alle gleichzeitig ausgeführt werden, verlangsamt das natürlich den Start-Prozess des Systems. Deshalb kann es sinnvoll sein, Software die man nicht unbedingt immer benötigt, aus dem Autostart zu entfernen. Die verbleibenden Einträge werden aber immer noch gleichzeitig ausgeführt. Sinnvoller wäre es, die Startzeit und -Reihenfolge selbst festlegen zu können.

Die Freeware Startup Delayer bietet eben diese Möglichkeiten. In einem übersichtlichen Interface werden die Einträge im Autostart aufgelistet. Wenn man den Haken vor einem Programm entfernt wird es nicht mehr automatisch beim Hochfahren geladen. Das bietet sich für viele überflüssige Updater, Media-Player und ähnliches an. Auch wenn man die Programme überhaupt nicht ständig nutzt, verbrauchen sie sonst im Dauerbetrieb ständig Systemressourcen.

startdelay

Der Software, die man wirklich starten möchte, kann dann noch eine Startzeit zugewiesen werden. Dazu zieht man den Eintrag in der Liste einfach auf die untere Zeitleiste und stellt den Zeitpunkt ein. Gezählt wird ab Windowsstart. Sinnvoll wäre z.B., Anti-Virus und Firewall sofort laden zu lassen – alle anderen Programme können verzögert werden. Zeitspanne und Reihenfolge richten sich dabei natürlich nach den persönlichen Bedürfnissen. Software, die man kurz nach dem Einschalten des PCs noch nicht braucht, kann man später platzieren, wichtigere weiter vorn.

Im standardmäßig eingestellten “Safe-Mode” werden keine wichtigen Systemkomponenten angezeigt – man kann also auch nichts lebenswichtiges deaktivieren. Für Einsteiger ist dieser Modus deshalb auf jeden Fall zu empfehlen. Im erweiterten Modus bieten sich im Gegenzug für Profis mehr Möglichkeiten den Autostart zu entschlacken.

Startup Delayer

Everything: super-schnelle Desktop-Suche

20/02/2009 2 Kommentare

Die Windows-eigene Suchfunktion glänzt nicht gerade durch ihre Schnelligkeit. Dabei wird es mit wachsenden Festplattenkapazitäten natürlich immer wichtiger, möglichst schnell die richtigen Suchergebnisse unter Millionen von Dateien zu finden. Eine rasend schnelle Alternative zur Standard-Suche ist Everything. Das nur 293 KB große Programm liefert die Suchergebnisse schon beim Eintippen. Natürlich muss auch Everything erst alle Dateien indexieren – das geschieht automatisch beim Starten des Programms. Für ein frisch aufgesetztes System braucht Everything nach Herstellerangaben etwa eine Sekunde, bei einer Million Files eine Minute. Normalerweise bekommt man davon aber eh nichts mit und hat die Ergebnisse in Echtzeit. Einziges Manko: man kann nur in Dateinamen und Pfaden suchen, und nicht im Inhalt der Dateien. Wenn man dieses Feature wirklich nutzt, braucht man dafür weiter die Windows-Suche.

Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, sollte die Freeware Everything einfach mal ausprobieren – zur Standard-Suche wird man danach kaum mehr zurück wechseln wollen.

Everything

Everything: Suchergebnisse in Echtzeit

Winamp, VLC & Co mit Multimedia-Keyboard bedienen

Multimedia-Keyboards bieten zusätzliche Tasten, um z.B. den Browser oder den Email-Client zu öffnen. Außerdem lässt sich der Windows Mediaplayer bedienen – aber leider meistens auch nur der. Mit Media Keyboard 2 Media Player (MK2MP) wird das anders: das kleine Programm erlaubt es, auch diverse andere Player anzusteuern, u.a. VLC, XMPlay, 1BY1, Xion und Winamp Classic. Winamp 5 wird zwar nicht erwähnt, aber im Test funktionierte die Steuerung (bis auf die Lautstärke) tadellos.

Nach der Installation startet man das Programm und es erscheint ein neues Symbol in der Taskleiste. Damit der Support für alternative Player funktioniert, muss MK2MP im Hintergrund laufen. Wenn alles klappt, und man die Multimedia-Tasten häufiger nutzt, kann man in den Optionen festlegen, dass MK2MP automatisch mit Windows startet.

mk2mp

via gHacks

Vista Adressleiste in XP

In Vista wurde die Explorer-Adressleiste durch die “Breadcrumb Bar” abgelöst. Die Verzeichnisse des Ordner-Pfades sind damit einzeln anklickbar, außerdem kann man die jeweiligen Unterverzeichnisse mit einem Drop-Down Menü anwählen. QTAdressBar macht diese Funktionen auch in XP verfügbar.

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Benötigt wird Microsoft .NET Framework 2.0 oder höher. Zunächst QTAdressBar entpacken und die .exe starten. Nach der Installation ist ein Neustart nötig. Im Explorer muss nun unter Ansicht / Symbolleisten die QT Breadcrumbs Adresss Bar ausgewählt werden. Die normale Adressleiste abwählen um sie zu verstecken – fertig. Der in der Adresszeile gezeigte Pfad läßt sich auch weiterhin wie bei XP kopieren, in dem man in den weißen Bereich neben dem Pfad klickt.

Keine Datei überschreiben

Beim Kopieren oder verschieben von Dateien in XP erscheint eine Dialogbox, wenn Ordner oder Dateien im Zielverzeichnis bereits vorhanden sind. Man kann wählen, ob man die aktuelle Datei oder alle Dateien überschreiben möchte. Ein Button für die Funktion “Keine Datei ersetzen” fehlt. Trotzdem kann man diese Funktion nutzen: bei gedrückter Shift-Taste auf “Nein” klicken.

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