a-squared Free ist ein kostenloser On-Demand-Scanner für alle Arten von Malware. Für die Virenjagd ist dabei die Scan-Engine von Ikarus zuständig. Wegen fehlendem Echtzeitschutz eignet sich die Free-Version unter Umständen als Zweitscanner – dachte ich zumindest. Und da ja ein Plus an Sicherheit eigentlich nie schaden kann habe ich a-squared einfach mal installiert und per “Smart Scan” das System durchsuchen lassen.

Das Ergebnis des ersten Scans war erschreckend: 150 Funde zählt a-squared auf – und das auf einem System, an dem Kaspersky & Malwarebyte überhaupt nichts auszusetzen haben. Sieht man sich die Funde dann genauer an, relativiert sich das Ganze schon sehr. Auf die Zahl 150 kommt a-squared, in dem es alle zu einem angeblich verseuchten Programm gehörigen Dateien und Registry-Einträge zusammenzählt. Konkret blieben dann noch etwa 15 Malware-Funde übrig. Aber auch die stellten sich allesamt als Fehlalarme heraus. So wurden etwa alle Dateien des Apple-Browsers Safari fälschlicherweise als “Hot Girls Safari”-Adware identifiziert. Ich habe mir dann die Mühe gemacht, und den Großteil der beanstandeten Dateien bei VirusTotal online überprüfen lassen. Von den 40 eingesetzten Virenscannern fanden immer nur a-squared und Ikarus angebliche Schädlinge. Es handelte sich also höchstwahrscheinlich ausschließlich um Fehlalarme. Würde man a-squared in so einer Situation vertrauen und es all die beanstandeten Dateien entfernen lassen, wäre ein Großteil der installierten Software hinüber. Zudem wurden auch einige Windows-Systemdateien mit Fehlalarmen belegt, so dass der PC nach der “Reinigung” eventuell nicht einmal mehr hochgefahren wäre. Glücklicherweise überlässt a-squared dem Nutzer die Entscheidung wie die Funde behandelt werden.
Fazit: a-squared Free glänzt durch eine Unzahl von Fehlalarmen, verängstigt dadurch den Nutzer und bringt installierte Software und das ganze System in Gefahr. Ob die Fehlalarme durch eine überdosierte Heuristik zustande kommen, die dementsprechend auch viele echte Schädlinge findet, kann ich nicht beurteilen, da auf meinem sauberen System auch keine realen Bedrohungen gefunden wurden. Positiv zu erwähnen ist allerdings noch, dass Emsi Soft auch eine portable Version von a-squared Free für den USB-Stick anbietet. Eine Alternative als Zweit-Scanner ist Malwarebytes Antimalware (kostenlos, kaum Fehlalarme).
Ashampoo Office 2008 ist eine neu verpackte Version des empfehlenswerten Softmaker Office 2008. Enthalten sind die Textverarbeitung Textmaker, die Tabellenkalkulation Planmaker und der Powerpoint-Klon Presentations. Die Office-Suite kommt mit den Dokument-Formaten von Microsoft (bis Office 2003, docx&Co werden nicht unterstützt) ebenso gut zurecht wie denen von Open Office. Im Gegensatz zu den Konkurrenten begnügt sich Ashampoo Office aber mit einem sehr geringen Ressourcen- und Platz-Verbrauch. Der Download für die gesamte Suite ist auch gerade mal etwas über 50 Megabyte groß. Neben den Standard-Funktionen beherrscht das Office-Paket z.B. den direkten Export als PDF. Außerdem lässt es sich auch als portable Version auf einem USB-Stick installieren und so auf jedem Windows-PC nutzen – auch unterwegs. Und natürlich sind Benutzeroberfläche, Sprachkorrektur und Thesaurus auf Deutsch; daneben lassen sich aber auch andere Sprachen auswählen.
Normalerweise kostet Ashampoo Office 2008 59 Euro. Es gibt aber z.Z. auch die Möglichkeit, einen kostenlosen Registrierungsschlüssel zu beantragen. Dazu registriert man sich hier bei Softmaker. Danach erhält man eine Email mit der Seriennummer und muss nur noch den Installer herunterladen und starten. Nach der Installation kann man noch den neuesten Service Pack ergänzen. Die Handbücher für Textmaker, Planmaker und Presentations 2008 gibt es als PDF zum Download.

Screenshot der englischen Version von Textmaker
Via For Free on Internet
P.S.: Sollte der Link irgendwann nicht mehr funktionieren: Softmaker Office 2006 ist grundsätzlich immer gratis, leider fehlt in dieser Version das Presentations-Modul. Auch für Softmaker Office 2006 gibt es Service Packs und Handbücher (Textmaker, Planmaker) zum Download.
Kategorien:Kommerz für umsonst, Portable
Schlagworte: alternative, ashampoo, Excel, free, gratis, kostenlos, microsoft, Office, planmaker, PowerPoint, presentations, Softmaker, Textmaker, umsonst, Word
Glaubt man dieser Statistik, benutzt etwas weniger als die Hälfte der Email-Nutzer einen Client zum Abrufen – der Rest liest die Mails direkt im Webmail-Interface. Dabei haben Desktop-Clients einige Vorteile: die Mails lassen sich in Sekunden herunterladen, danach geht das Arbeiten mit den Nachrichten flotter als im Webinterface. Von Werbung auf der Seite des Webmail-Anbieters bleibt man verschont, und die Mails werden sicher auf dem eigenen PC archiviert. Besonders für Besitzer mehrerer Mail-Accounts unterschiedlicher Provider bieten die Desktop-Programme mehr Übersicht, Geschwindigkeit und Komfort. Dazu kommt, dass eine neue Generation von Clients auf den Markt drängt, die mehr bieten will, als nur Email. Über die Integration von Instant Messaging bis zu Twitter und Facebook ist vieles im Angebot. Auch das Verschicken verschlüsselter Nachrichten geht mit einigen Clients leichter von der Hand.
Hier nun ein kleiner Überblick über ausgewählte kostenlose Email-Clients:
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Thunderbird
Mozillas Thunderbird lässt sich mit Addons und Themes ganz dem eigenen Geschmack anpassen. Mit der Erweiterung Lightning lässt sich auch ein Kalender integrieren. Enigmail ermöglicht die Integration von GPG zum Verschlüsseln von Emails . Neben dem Standard-Thunderbird existiert auch eine portable Version für USB-Sticks.
Download (Windows, Mac, Linux)
Portable Version
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Postbox
Postbox bringt Web 2.0-Flair in den Email-Client, integriert u.a. Facebook & Twitter und ermöglicht den direkten Upload von Email-Anhängen zu Webdiensten wie z.B. Picasa. Außerdem beherrscht der Postbox die Darstellung in Tabs.
Download (Windows, Mac) |
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Evolution
Der in der Linux-Welt weit verbreitete Client Evolution ist inzwischen auch für Windows verfügbar, und bietet neben Kalender und To-Do-Listen auch standardmäßige Unterstützung für Mail-Verschlüsselung per PGP/GPG .
Download (Windows) |
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Spicebird
Spicebird kennt neben Email auch Instant Messaging, hat Kalenderfunktionen, Aufgabenverwaltung und einen Feed-Reader integriert. In Zukunft soll sich der Client mit Addons erweitern lassen.
Download (Windows, Linux) |
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Pegasus Mail
Wer einfach nur Emails lesen und schreiben möchte, und keinen Wert auf Erweiterbarkeit und Web 2.0-Funktionen legt, kann einen Blick auf den Oldie Pegasus Mail werfen.
Download (Windows) |
Kategorien:Freeware, Portable, Produktiver werden
Schlagworte: Email, Email-Client, Evolution, Facebook, GPG, IM, Pegasus, PGP, Portable, Postbox, Spicebird, Thunderbird, Twitter
Für ein gutes Office-Paket muss man heute kein Geld mehr ausgeben, die kostenlose Konkorrenz kann mit Microsoft schon lange mithalten. Von reiner Textverarbeitung bis zu kompletten Office-Suiten ist inzwischen alles gratis zu haben. Die hier vorgestellten Alternativen sind alle kompatibel zu MS Office und können die Microsoft-Formate lesen und schreiben. Die Mehrheit der Programme läßt sich sogar auf USB-Sticks installieren und steht so auch unterwegs zur Verfügung.
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AbiWord
AbiWord ist “nur” ein Texteditor, bietet aber alle Features die man von so einer Software erwarten kann – per Addon auch mit deutscher Rechtschreibprüfung. Wer auf Tabellen und Präsentationen verzichten kann, und nur eine solide Textverarbeitung such, liegt mit AbiWord richtig.
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Download (Windows, Linux)
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Softmaker Office
Softmaker Office 2006 ist an MS Office 2003 angelehnt, und bietet neben der Textverarbeitung Textmaker noch den Excel-Klon Planmaker.
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Download (Windows)
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IBM Lotus Symphony
Lotus Symphony ist IBMs Versuch, dem Konkurrenten Microsoft die Kunden mit Gratis-Software abspenstig zu machen. Die Office-Suite bearbeitet Texte, Tabellen und Präsentationen.
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Download (Windows, Mac, Linux)
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Open Office
Open Office ist vom Funktionsumfang klar die Nummer eins unter den kostenlosen Office-Lösungen. Mit dabei sind u.a. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm, Datenbankverwaltung, ein Formeleditor und ein Vektorzeichenprogramm.
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Download Windows, Mac, Linux
Kategorien:Freeware, Portable, Produktiver werden
Schlagworte: abiword, alternative, Excel, gratis, IBM Lotus Symphony, kostenlos, Office, Open Office, PowerPoint, Präsentation, Softmaker Office, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, umsonst, Word
QtWeb ist eine, wie Safari und Chrome auf Webkit basierende, schlanke Browser-Alternative, die vor allem auf Sicherheit und Schutz der Privatsphäre des Users hin optimiert ist. Die gerade Mal 4 Megabyte große Datei lässt sich auf USB-Sticks genauso wie am heimischen Rechner installieren und bringt die wichtigsten Browser-Features mit. Der integratierte Private-Browsing-Modus sorgt dafür, dass auf Wunsch keine Surfspuren zurück bleiben – ideal z.B. bei der Nutzung per USB-Stick an fremden PCs.

QTWeb fürchtet keineswegs die Konkurrenz – voreingestellt sind Lesezeichen zu den wichtigsten anderen Browsern

Privatsphäreneinstellungen: ausführlich, übersichtlich und schnell erreichbar

Bildschirm-Tastatur für sichere Eingaben – z-B. beim Online-Banking

Im Private-Browsing-Modus werden keine Surfspuren aufgezeichnet
Für unterwegs und sicheres Browsen zu Hause ist QtWeb auf jeden Fall eine gute Wahl. Wer auf Addons á la Firefox verzichten kann, hat mit QtWeb eine sichere Alternative zu IE & Co.
QtWeb Download
Eine Auswahl an weiteren Browser-Alternativen gibt es hier
Portable Software hat ein paar entscheidende Vorteile gegenüber “normalen” Programmen. Der erste ist relativ klar: man kann die Tools vom USB-Stick starten, und damit überall hin mit nehmen und an fremden Windows-PCs nutzen. So braucht z.B. niemand unterwegs mehr auf seinen Lieblingsbrowser – inklusive eigener Leisezeichen – verzichten. Das Angebot an portablen Tools ist inzwischen allerdings riesig und umfaßt weit mehr als nur ein paar Standard-Browser. Vom Email-Client über Bild-, Audio und Videobearbeitung bis hin zu Office-Paketen ist alles dabei.
Portable Software eigent sich aber nicht nur für den USB-Stick. Auch am eigenen PC fährt man damit oft besser als mit installierten Programmen. Die portablen Alternativen schreiben keine Registry-Einträge und verankern sich nicht tief im System. Möchte man ein Programm loswerden, kann man einfach den betreffenden Ordner löschen und hat es rückstandsfrei entfernt. Auch nach einer Reinstallation des Betriebssystems stehen die Programme sofort wieder zur Verfügung – das stundelange Einspielen von Software entfällt.
Es gibt also genügend Gründe, sich mit portabler Freeware einzudecken. Als ersten Anlaufpunkt für die Suche eignet sich z.B. PortableApps.com. Dort sind z.B. die tragbaren Versionen von Firefox und Thunderbird zu Hause. Die Seite bietet für USB-Sticks auch einen eigenen Programmstarter, in den sich die Tools von Portable Apps integrieren lassen.

Ein größeres Archiv bietet PortableFreeware.com. Hier findet man neben Hunderten anderer Tools z.B. die USB-Version von Opera.

Ebenfalls ein sehr großes Angebot gibt es bei Softpedia. Auf der Seite sind aber auch kostenpflichtige Tools gelistet – ein Blick auf die Lizenz verrät, ob es sich um Freeware handelt. Softpedia hat eine wahre Perle im Fundus: Das MS-Office-kompatible Softmaker Office 2006. Das Paket presst die Funktionalität von Word & Excel in einen nur 16 MB großen Download. Wer auch auf Präsentationen á la PowerPoint unterwegs nicht verzichten möchte, kann zu Open Office Portable greifen.

Hier noch ein paar direkte Links zu den portablen Versionen populärer Programme und zum Geheimtipp Softmaker Office:
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| Firefox |
Thunderbird |
Gimp |
Opera |
Softmaker
Office |
CintaNotes ist eine kostenlose und übersichtliche Notizen-Verwaltung. Mit dem Tool lassen sich Textschnipsel aus dem Browser oder anderen Programmen per Tastendruck (voreingestellt ist Strg+F12) als Notiz archivieren. Die Notizen werden dabei automatisch mit Datum, sowie Titel und Link zur Website aus der man kopiert hat versehen. So eignet sich sich CintaNotes vor allem zum Sammeln und Archivieren im Rahmen einer Internet-Recherche. Jeder einzelne Textschnipsel läßt sich noch mit beliebigen Stichwort-Tags versehen, um später das Wiederfinden zu erleichtern. Im Hauptfenster sind erst einmal alle gemachten Notizen schlicht untereinander angeordnet. Zum Suchen muss man jedoch nicht die ganze Liste durchscrollen – ein Suchfeld erlaubt das gezielte Suchen nach Wörtern im Text, Überschriften, Stichwörtern usw.


Ich hatte CintaNotes schon einmal in einer früheren Beta-Version getestet, damals wurde nur der Internet Explorer als Browser unterstützt. Inzwischen gibt es dieses Manko nicht mehr, Opera und Firefox kooperieren tadellos. Für das Zusammentragen von Informationen aus dem Internet ist das Tool auf jeden Fall bestens geeignet. Im Gegensatz zu überfrachteten Alternativen wie Evernote konzentriert sich CintaNotes auf das Wesentliche – und bietet trotzdem eigentlich alle nötigen Funktionen. Das Programm ist auch in einer portablen Version für USB-Sticks erhältlich, damit hat man dann die eigene Notizen-Sammlung immer dabei.
Download CintaNotes