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Archiv für die Kategorie ‘Online Services’

Facebook sammelt Daten über Nichtmitglieder (Video)

Nachdem Datenschutzbeauftragte in Deutschland und der Schweiz auf das Problem aufmerksam geworden sind, und einige Printmedien berichtet haben, widmet sich nun auch der WDR der Datensammelwut von Facebook. Das Polit-Magazin Monitor nimmt in einem wirklich gelungenen Bericht die Sammlung der Daten von Nichtmitgliedern durch Facebook ins Visier. Nebenbei konnte die Redaktion aufdecken, dass Facebook die abgefragten Passwörter zu Email-Accounts der Nutzer unverschlüsselt übertragen hat. Bleibt noch anzumerken, dass Facebook mit der Datensammlung über Nichtnutzer nicht alleine dasteht, die meisten Sozialen Netzwerke bedienen sich inzwischen solcher Methoden. Zu den prominenten Vertretern gehören etwa Twitter und die VZ-Netzwerke.


via Netzpolitik

Firefox: Plugins auf Updates prüfen

firefoxPlugins erweitern den Browser, der dann mit mehr Dateiformaten umgehen kann. Ein bekanntes Plugin ist etwa Adobes Flashplayer, der benötigt wird um z.B. Videos auf Youtube abzuspielen. Weitere verbreitet Plugins sind Java, Adobe Reader, Quicktime oder Realplayer. Leider bieten diese Plugins eine enorme Angriffsfläche für schädliche Websites, insbesondere wenn sie nicht immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Vor allem der Adobe Reader ist mit seinen zahlreichen Sicherheitslücken ein beliebtes Angriffsziel für Web-Schädlinge. Im Firefox-Browser existiert bisher keine Möglichkeit, die Plugins ähnlich wie die Addons und den Browser selbst mit automatischen Updates aktuell zu halten. Abhilfe schafft da Mozillas Plugincheck-Website. Auf der Seite werden die installierten Plugins aufgelistet, bei veralteten Versionen gewarnt, und Downloadlinks für Updates angezeigt. In Zukunft soll diese Funktion direkt in den Browser integriert werden, bis dahin hilft ein regelmässiger Besuch beim Plugincheck.

2009-10-14 153937

Auch StudiVZ will Mail-Account-Passwörter

27/08/2009 1 Kommentar

Facebook-Klon StudiVZ hat mit Verzögerung nun auch eine weitere, äußerst umstrittene Funktion vom Vorbild übernommen. Nach dem Login fragt StudiVZ (bei SchülerVZ und MeinVZ wird es wohl genauso sein) nach den Zugangsdaten zum Webmailaccount des Nutzers, inklusive Passwort.

2009-08-27 163557

Warum das in Sachen Datenschutz, informationeller Selbstbestimmung und Online-Sicherheit ein absoluter Super-GAU ist, habe ich anhand von Facebook und Twitter hier schon genauer ausgeführt.

Wenn Facebook, Twitter & Co Dein Email-Passwort wollen…

27/07/2009 6 Kommentare

Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter erdreisten sich seit längerem bei der Registrierung nach Login und Passwort zum Email-Account des Nutzers zu fragen. Als ich zum ersten mal davon gehört habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die da freiwillig ihr Passwort an vollkommen Fremde weitergeben. Inzwischen bin ich eines besseren belehrt worden, einem großen Teil der Nutzer ist es vollkommen gleichgültig, wer Zugriff auf das eigene Email-Postfach hat, und was derjenige mit den gewonnenen Daten anstellt.

Auf Seiten der Betreiber solcher Datensammel-Dienste gibt es natürlich eine ganze Latte möglicher Motive für den Zugriff auf die Email-Accounts der Nutzer, die von kommerziell bis kriminell reichen. Zunächst mal können natürlich die Adressbücher gescannt, Email-Adressen samt Klarnammen und, falls vorhanden, Adressen und Telefonnummern aller Kontakte extrahiert werden. Mit diesen Daten lassen sich Profile erstellen, für gezielte Werbung nutzen oder weiterverkaufen. Die Inhalte der Emails lassen sich natürlich ebenfalls für die Profil-Bildung und gezielte Werbung auswerten. Manche Social Networks nutzen die gesammelten Mail-Adressen dann direkt für Spam, und senden eine Einladungs-Mail an alle Kontakte des Nutzers (z.B “XY wants to keep up with you on Twitter”). Je nach Anbieter lässt sich das vom Nutzer unterbinden oder geschieht vollautomatisch. Für letzeres steht z.B. das Social Network Tagged, das die Mailbox scannt und an jede gefundene Adresse eine irreführende Spam-Mail schickt. Die Spam-Opfer sollen dann mit falschen Behauptungen á la “XY hat Fotos von Dir eingestellt” dazu gebracht werden, ebenfalls einen Account anzulegen – die nichtexistenten Fotos kann man nämlich angeblich erst nach dem Login sehen. Das Ganze ist natürlich mehr als peinlich, besonders wenn z.B. der ganze Betrieb mit solchen Kettenbriefen belästigt wird.

Natürlich beschränken sich die Möglichkeiten desjenigen, der per Passwort unbeschränkten Zugang zum Email-Account erhält, nicht auf Spamen, Profilbildung, Datensammlung und -verkauf. Da Passwörter für Webanwendungen und -shops, Softwareregistrierungen usw. häufig per Email an den Nutzer geschickt werden, stellt der Mailaccount eine wahre Fundgrube für Passwortklau und Identitätsdiebstahl dar. Selbstverständlich sind alle Mitglieder in Social Networks der Meinung, dass ihr Lieblings-Netzwerk so etwas natürlich nie tun würde. Tatsache aber ist: gerade dadurch, dass die Big Player wie Facebook und Twitter nach dem Passwort fragen, erhalten solche – eigentlich absolut unseriösen – Praktiken Akzeptanz, und immer mehr Menschen verlieren ihre Hemmungen ständig und überall ihre Passwörter herauszurücken. Dazu kommt, dass jede zusätzliche Stelle, die auf ein Passwort Zugriff hat, es speichert und nutzt, auch ein zusätzliches Sicherheitsrisiko darstellt. Man eröffnet damit z.B. die Chance, Mail-Passwörter nicht nur beim Mail-Provider und dem Weg dorthin, sondern auch beim Social Network abzugreifen. Das kann z.B. über das Hacken des Sozialen Netzwerks oder gefälschte Registrierungs-Seiten passieren. Selbstverständlich besteht auch die Gefahr, dass sich irgendwann Mitarbeiter des Social Network Anbieters ein kleines Zubrot verdienen wollen und die Daten ausspähen.

Soviel also zu den Risiken, denen man sich selbst aussetzt, wenn man aus Faulheit oder Naivität fremden Webseiten das eigene Email-Passwort nennt. Leider werden aber auch andere durch solch unverantwortliches Handeln in Mitleidenschaft gezogen. Wenn Facebook und Twitter die Adressbücher ihrer Nutzer scannen, erhalten sie ja die Daten von Kontakten, also Menschen, die dieser Datensammlung niemals zugestimmt haben. Das ist ein klarer Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung. Der Anbieter kann so Profile in seinen Datenbanken über Menschen anlegen, die gar keine Nutzer des Social Networks sind, und dazu auf Mail-Adressen, Klarnammen, Postadressen, Telefonnumern, Instant-Messenger-Profile und aus Mail-Inhalten gewonnene vermeintliche Interessen zurückgreifen. Verantwortlich für den Gesetzesverstoß sind beide, einerseits der Nutzer, der solche Daten ohne Einverständnis der Betroffenen weitergibt, und anderseits das Soziale Netzwerk, das die Daten widerrechtlich speichert und auswertet.

Um zu testen ob z.B. bei Facebook schon eine Akte mit persönlichen Infos existiert, obwohl man nicht einmal angemeldet ist, kann man sich einen Fake-Account mit lauter falschen Angaben (bis auf die hauptsächlich genutzte Email-Adresse) anlegen. Facebook erkennt dann trotz falschem Namen, Adresse, Alter usw. an der Email-Adresse wer der neue Nutzer wirklich ist, und schlägt z.B. gleich Freunde vor, die man tatsächlich kennt. Die Daten darüber hat Facebook eben aus den Adressbüchern und Emails anderer Nutzer.

Bisher die Öffentlichkeit in Deutschland dieses Problem noch nicht wahrgenommen, das könnte aber auch daran liegen, dass Menschen die sich um ihre Privatsphäre und die anderer sorgen, Datensammler wie Social Networks eher meiden und deshalb noch nichts von der Passwort-Fragerei mitbekommen haben. Es lässt sich nur hoffen, dass die betreffenden Anbieter bald von Datenschützern abgemahnt werden, und sich vielleicht auch Betroffene finden, die gegen die Social Networks klagen.

Suchmaschinen: Mach den Pepsi-Test!

24/06/2009 1 Kommentar

Google dominiert weltweit den Suchmaschinenmarkt, in den USA werden etwas über 60% der Suchanfragen über Google gestartet, in Deutschland sind es sogar über 90%. Bei der Entscheidung, womit gesucht wird, wirkt sich weniger die Qualität der Suchergebnisse aus, als vielmehr der Ruf der Marke “Google”. Das ist zumindest das Ergebnis interner Tests von Google, bei denen Versuchspersonen unterschiedliche Ergebnisse verschiedener Suchmaschinen vorgelegt wurden, die sie bewerten sollten. Dabei wurden die Logos vertauscht, und Yahoo und Microsoft-Ergebnisse mit Google-Logos versehen. Die Nutzer bevorzugten dabei die Suchergebnisse mit dem Google-Logo, gleich von welchem Anbieter diese tatsächlich stammen.

Die Ergebnisse der Tests sind eigentlich nicht weiter verwunderlich, Google hat im Bereich der Interent-Suche geschafft, was Monopolisten in allen möglichen anderen Bereichen auch erreichen: Kunden wählen ihr Produkt nicht nach rationalen Kriterien, sondern bevorzugen bestimmte Marken wegen deren Dominanz in Werbung und Medien und dem dort vermittelten Image. Relativ bekannt ist in dieser Hinsicht der Pepsi-Test: wird Coca Cola und Pepsi den Testpersonen in neutralen Gläsern serviert, bevorzugt die Mehrheit Pepsi. Ist vorher erkennbar, in welchen Gläsern sich welche Marke befindet, wird allerdings mehrheitlich Coca Cola als geschmacklich besser bezeichnet. Auch hier entscheiden also Emotionen und Vorurteile der Konsumenten über die Produkt-Auswahl, und nicht etwa die Qualität.

Eine Art Pepsi-Test gibt es inzwischen auch für Suchmaschinen. Bei BlindSearch kann man eine Internet-Suche starten und erhält dann in drei Spalten die ersten acht Ergebnisse der Marktführer Google, Yahoo und Bing. Die Logos der Suchmaschinen sind jedoch verdeckt und werden erst gezeigt, nachdem man abgestimmt hat, welche die besten Ergebnisse geliefert hat. So kann man relativ objektiv feststellen, wer die nützlichsten Ergebnisse liefert.

Vergleich der Suchergebnisse ohne Logo

Nach der Abstimmung

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Auch die Bildersuche lässt sich vergleichen

Panda Security Cloud Antivirus – gratis Online-Virenscanner

30/04/2009 1 Kommentar

Panda Security hat mit Cloud Antivirus einen kostenlosen Virenscanner veröffentlicht, der nach Angaben des Herstellers mit einem vollkommen neuen Konzept aufwartet. Das Programm liegt auf den Servern von Panda und verrichtet seine Arbeit über eine Online-Verbindung mit einem Client auf dem PC des Anwenders. Dadurch sollen die Ressourcen des PCs geschont und regelmäßige Updates der Virendatenbanken überflüssig gemacht werden. Panda nutzt im Gegenzug den permanenten Zugriff auf die Rechner der Anwender um neue Schädlinge zu finden und die eigene Software zu verbessern. Durch die Vernetzung aller User-PCs sollen sich revolutionäre Vorteile ergeben und die Zeit zur Erkennung neuer Schädlinge extrem verkürzen – Panda spricht von unter 6 Minuten.

Leider geizt Panda bisher mit genaueren Informationen, welche Daten vom lokalen PC an Panda versendet werden und wie das dem Nutzer konkret helfen soll. Dass neue Malware in 6 Minuten erkannt und die Signaturen in die Datenbanken eingespeist werden können ist nicht nachvollziehbar. Die mit heuristischen Methoden erkannten neuen Bedrohungen müssen schließlich auch erst von Panda überprüft werden, um Fehlalarme auszuschließen. Das Verschicken neuer Malware-Samples an den Hersteller beherrschen im Übrigen auch andere Viren-Scanner. Der Unterschied liegt darin, dass Panda-Nutzer diese Funktion anscheinend nicht abstellen können. Tatsächlich ist auch die Einsparung von CPU-Leistung und Speicher bei modernen Systemen wohl eher vernachlässigbar. Das Argument, Updates seien nicht mehr nötig, erweist sich bei genauerem Hinsehen als Augenwischerei. Tatsächlich ist ja nicht nur ab und zu sondern ständig eine Internetverbindung mit Panda angedacht. Die Virendefinitionen liegen nicht nur auf den Servern von Panda, sondern werden ganz normal heruntergeladen und auf dem lokalen PC gespeichert. Das ist auch unbedingt notwendig, damit Scans und Echtzeitschutz nicht ausfallen, wenn die Internet-Verbindung abbricht.

Man muss dem Projekt allerdings zu Gute halten, dass es sich noch in einer Testphase befindet. Vielleicht wird Panda mit dem Ende des Beta-Stadiums auch mehr Informationen zu Wirkungsweise, Technik und Datenschutz veröffentlichen. Eventuell wird der Ressourcenverbrauch auch noch weiter gesenkt.

Weitere Infos:

PC Games Hardware

Winfuture.de

Chip

GEMA vs. YouTube – Musikvideos in Deutschland gesperrt

YouTubeYouTube war ja bisher eine tolle Anlaufstelle für die schnelle Suche nach Musikvideos. Dank GEMA ist damit zur Zeit erst einmal Schluss. Beim Großteil der Videos erhält man als Nutzer mit deutscher IP-Adresse die frustrierende Nachricht “Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar”. Grund ist ein Streit über die Lizenzgebühren für Musikvideos. Bisher zahlte YouTube für jedes angesehene Video einen Betrag an die GEMA, um die vom Klagen wegen Urheberrechtsverstößen abzuhalten. Die deutsche Musikindustrie wurde aber anscheinend zu gierig, die GEMA hat ihre Forderung laut YouTube extrem in die Höhe geschraubt. Angeblich verlangen die deutschen Rechteverwerter 50 mal so viel wie ihre englischen Kollegen. YouTube hat erklärt, dass damit das Bereitstellen von Musikvideos in Deutschland zum Verlustgeschäft würde, und hat den neuen Tarif abgelehnt. Ergebnis der Auseinandersetzung: um Urheberrechtsklagen zu vermeiden muss YouTube Musikvideos für deutsche Nutzer erst einmal sperren.

Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar

Natürlich ist die Sperrung nicht perfekt – wenn man genügend Videos durchklickt, findet man bei bekannteren Songs irgendwann auch eines das funktioniert. Trotzdem ist das Ganze für deutsche Nutzer extrem frustrierend. Es gibt zwar alternative Videoportale, wie z.B. Dailymotion, Veoh oder Myvideo, aber keiner der Konkurrenten hat eine so große Auswahl wie Youtube.

Glücklicherweise gibt es aber noch ein paar Tricks, um trotzdem auf YouTube-Videos zuzugreifen. Wer mehr Wert auf den Ton als auf das Bild legt, kann z.B. einen Service wie Streamdrag nutzen. Oder man steuert YouTube über einen ausländischen Proxy an, und verschleiert so die eigene IP-Adresse. Leider funktioniert das nicht immer, und teilweise nur mit starken Performanceeinbußen.

Lange dauern wird die Sperrung Deutschlands wahrscheinlich eh nicht. Der GEMA gehen im Moment Millionen durch die ausbleibenden Zahlungen von YouTube durch die Lappen, und Youtube verliert Werbeeinnahmen auf dem deutschen Markt. Es ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich beide einigen.

TasteKid: Neue Musik, Filme und Bücher entdecken

TasteKid

TasteKid ist ein Service, der auf Basis der eigenen Lieblings-Bands, -Filme und -Bücher Neues empfiehlt. Dazu gibt man z.B. einfach ein paar Bandnamen mit Komma getrennt ein, und TasteKid “Emmy” spuckt sofort Liste mit ähnlichen Interpreten aus. Die Empfehlungen dabei sind ziemlich gut, die Bands kommen schon meistens aus dem gleichen oder verwandten Genres. Trotzdem ist die Datenbank groß genug, um immer viele interessante unbekannte Treffer zu liefern. Das Ganze läuft bei Filmen und Büchern analog.

Die Funktionsprinzip von TasteKid ähnelt dabei dem von Last.FM. Wenn mehrere Bands von einer Person genannt werden, wird eine Ähnlichkeit der Interpreten angenommen. Je häufiger Bands im Zusammenhang eingegeben werden, um so wahrscheinlicher ist die musikalische “Nähe”.

TasteKid

Dieses Prinzip hat natürlich auch seine Schwächen. Fragen nach sehr erfolgreichen Stars oder Blockbustern liefern eher ebenfalls erfolgreiche Produkte statt genregebundenen Ergebnissen. Emmys Treffer sind um so besser, je “ausgefallener” der eigene Geschmack ist.

Deutsche Bands sind bei TasteKid natürlich nicht so stark vertreten wie ihre englischsprachigen Kollegen, bei Film- und Buchtiteln kommt man nur mit dem englischen Titel sinnvolle Ergebnisse.

Nightwish Ergebnisse

Insgesamt gesehen ist TasteKid aber auf jeden Fall ein toller Anlaufpunkt, wenn man nach Ideen für das nächste Buch, den nächsten Film oder ein paar neue CDs sucht.

TasteKid.com

Online-Virenscanner

15/03/2009 1 Kommentar

Stay SecureAnti-Virus schlägt Alarm – was nun?

Irgendwann passiert es jedem mal: der Virenscanner gibt Alarm und meldet eine verdächtige Datei. Aus der Warnung wird man selten schlau, die kryptisch abgekürzte Virenklassifikation sagt den wenigsten Menschen etwas. Panik ist auf jeden Fall (noch) nicht angebracht – häufig handelt es sich schlicht um einen Fehlalarm. Doch wie bekommt man Gewissheit? Am Besten holt man eine zweite Meinung ein, und läßt andere Anti-Viren-Software die betreffende Datei ebenfalls prüfen. Da sich mehrere Scanner auf einem PC nur gegenseitig behindern, ist davon auf jeden Fall abzuraten. Abhilfe bieten kostenlose Online-Virenscanner. Davon gibt es inzwischen eine ganze Menge, interessant sind vor allem die Webseiten, die Dateien gleich mit mehreren Scannern prüfen. So kann man sich ein Bild machen, ob die eigene Software nur eine Minderheitenmeinung vertritt, oder mehrere Hersteller einen Virus vermuten. Zur Auswahl stehen u.a. folgende Multi-Scanner:

Virus Total

Virus Total

VirScan.org

VirScan.org

Virus-Chief

Virus Chief

Virus.org

Virus.org

NoVirusThanks

NoVirusThanks

Filterbit

Filterbit

Natürlich kann einem auch ein Multi-Viren-Scanner die Entscheidung nicht ganz abnehmen, wie man mit einer verdächtigen Datei letztendlich verfahren möchte. Wer einen Fehlalarm vermutet, kann die Datei auch zur genaueren Untersuchung an den Hersteller der eigenen Anti-Virus-Software übermitteln. Sollte die Datei zu Unrecht als Virus eingestuft worden sein, wird der Hersteller seine Datenbank daraufhin updaten und der nervige Fehlalarm unterbleibt zukünftig. Avira bietet hierzu z.B. ein Webformular an (“Typ” auf “Fehlalarm” ändern), bei Kaspersky, Avast und AVG lassen sich Dateien direkt aus der Quarantäne verschicken.

Außer bei Fehlalarmen kann es auch sinnvoll sein, verdächtige Dateien, die der eigene Scanner (noch) nicht erkennt, mit Multi-Scannern im Internet überprüfen zu lassen.

YouTube: Audio als MP3 speichern

Audiospur direkt aufnehmen

Möchte man die Tonspur eines YouTube-Videos als MP3 auf die Festplatte bekommen, gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Die einfachste bietet wohl der Free YouTube to MP3 Converter. Man gibt einfach die Adresse des Videos ein und das Programm nimmt den Audio-Stream auf die Platte auf. Damit die beste Qualität gewählt wird, kann man hier “&fmt= 18″ an die Video-Url anfügen. Eine ausführliche deutsche Anleitung für das Programm findet sich hier.

Free YouTube to MP3 Converter

Video speichern & Audio extrahieren

Falls man in Firefox oder Opera das Userscript YousableTubeFix benutzt, erscheinen unter der Video-Beschreibung auf YouTube automatisch Download-Links. MP4 ist qualitativ besser als FLV, HQ bedeutet High Quality. Mit dieser Methode läd man aber das Video herunter, nicht nur den Audio-Teil. Die Dateien lassen sich z.B. mit VLC abspielen. Wenn man die Videos in MP3s umwandeln möchte, bietet sich z.B. der Free Video to MP3 Converter an.

YousableTube Fix

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Möglichkeiten, Youtube-Videos zu speichern. Browserunabhängig und ohne Plugins nutzbar sind Webservices, wie z.B. KeepVid. Auch hier sollte man das mp4-Video vorziehen.

KeepVid

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