Fix: Enigmail-Fehlermeldung in Thunderbird 8

Thunderbird 8 ist da – und beginnt seine Arbeit für Enigmail-Nutzer erst mal mit einer Fehlermeldung. Die bei Mozilla als aktuell gelabelte Version 1.3.2 des Addons ist nicht mit Thunderbird 8 kompatibel. Wer den Kompatibilitätscheck austrickst (z.B. mit dem Addon Compatibility Reporter), kommt auch nicht weiter und bekommt die nächste Fehlermeldung:

Enigmail_Fehler_th.png

Dabei gibt es schon ein Update von Enigmail, es wurde nur noch nicht von Mozilla gecheckt und wird deshalb nicht über den Thunderbird-Update-Mechanismus ausgeliefert. Die Version 1.3.3 lässt sich aber manuell runterladen.

Enigmail_Download_th.png

Nach dem man die xpi-Datei gespeichert und per Drag&Drop in den Addon-Manager gezogen hat, reicht ein Neustart von Thunderbird, und alles funktioniert wieder.

Enigmail_Update_th.png

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Fix: Chrome/Iron-Erweiterungen lassen sich nicht mehr installieren

Ich bin neulich auf ein seltsames Problem mit Chrome-Extensions gestoßen. Auf einmal ließen sich die nicht mehr aus dem Web installieren, stattdessen war die Reaktion auf den entsprechenden Link im chrome web store nur eine endlose „Wird installiert“-Animation:

chrome_bug_2_th.png

Mehr passierte nicht. Update und ausschalten verdächtiger Extensions brachte erstmal nichts. Glücklicherweise kann man den Bug einfach mit dem Userscript Google Chrome Extension Downloader umgehen.

chrome_bug_5_th.png

Mit einem Linksklick lassen sich Extensions dann wieder ganz normal installieren, mit Rechtsklick auf der Platte speichern.

chrome_bug.png

Kingsoft Office Free: Writer, Spreadsheats & Presentation auch einzeln erhältlich

Kingsoft Office wurde hier ja schon vorgestellt, inzwischen gibt es die Suite auch zerlegt in ihre Einzelteile zum Download. Wer nur die Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder das Präsentationsprogramm installieren möchte, kann sich somit den Rest der Suite sparen. Andererseits ist die Größe der einzelnen Downloads auch nicht viel kleiner als des Gesamtpakets (aber natürlich winzig im Vergleich zu Libre/Open/Microsoft Office):

kso-dow_th.png

Alle drei Programme überzeugen mit ansprechendem Look und Tabs, die das arbeiten mit mehreren Dokumenten gleichzeitig deutlich angenehmer machen. Die Bedienoberfläche ist allerdings durchgehend in englisch. Zwar lässt sich die Rechtschreibprüfung auf deutsch umstellen, die Menüs bleiben aber englisch. Wer damit Probleme hat, ist z.B. bei Libre Office besser aufgehoben.

Kingsoft Presentation:

kso-pr-sm.png

Kingsoft Writer:

kso-wr-sm.png

Kingsoft Spreadsheets:

kso_sp-sm.png

Auch für Besitzer von Android-Handys ist etwas dabei. Die Vollversion von Kingsoft Office für Android ist zwar kostenpflichtig, der Office Reader zum Anzeigen der üblichen Office-Formate ist aber gratis. Da sich die Zahl der Leute, die auf dem Handy längere Texte schreiben oder Präsentationen erstellen wohl eher in Grenzen hält, ist der Office Reader für viele wahrscheinlich eh ausreichend.

kso-and_th.png

Direct downloads for cnet/download.com (no webinstaller)

Despite the ads in the search results, download.com used to be one of my favorite software download sites. Cnet Installer has changed that. Instead of the actual software, you’re getting a link to a webinstaller from cnet, which has to be run to start the real download. Firstly, this is unnecessary and a waste of time. Since webinstallers tend to collect and send info about your system and installed software, it’s also a potential security/privacy breach. But the most annoying aspect is cnet installer trying to pollute your system with crappy toolbars every time you use it.

Fortunately, there are some decent alternative dowmload sites, like Softpedia or Freewarefiles. But if you prefer download.com or need something which is only available there, there’s a solution. Userscript „CNET Download.com – NoBadware: Direct Download Links“ does what it says, and injects links to the full installer on cnet pages.

The interesting difference:

This userscript works in Chrome/Iron and Firefox with Greasemonkey, but doesn’t seem to like Opera. And there’s one drawback: Some software authors host their downloads at cnet and only link from their own site. When you follow such a link, you get a page with „Welcome xy user…“ on cent, and on those pages the userscript fails. But when you come from google or search on cnet directly, everything works fine.

Download Userscript: CNET Download.com – NoBadware: Direct Download Links

Artikel auf deutsch

cnet/Download.com Webinstaller umgehen

03/10/2011 1 Kommentar

Download.com war trotz Werbung in den Suchergebnissen wegen des großen Umfangs an Software früher eines meiner bevorzugten Download-Portale. Mit dem cnet-Installer hat sich das geändert. Statt der eigentlichen Software lädt man sich seitdem einen Webinstaller herunter, der dann den Download übernimmt. Das ist natürlich erst einmal überflüssig und zeitraubend. Da solche Webinstaller nebenbei gerne Infos über System und installierte Software sammeln und übers Netz verschicken, kommt noch potentielles ausspioniert werden dazu. Und der Höhepunkt ist dann, dass der cnet-Installer jedes mal versucht, die Babylon-Toolbar zu installieren, die sich dann im IE und Firefox verewigt. All das spricht nicht gerade für den Webinstaller.

Natürlich gibt es auch ein paar gute andere Softwareportale, z.B. Softpedia, Freewarefiles oder im deutschsprachigen Bereich z.B. Chip. Wer lieber bei Download.com bleiben will, oder Software runterladen möchte, die es bei der Konkurrenz nicht gibt, hat aber auch eine andere Alternative. Das Userscript „CNET Download.com – NoBadware: Direct Download Links“ biegt die Links auf die richtigen Installer um, statt dem Webinstaller bekommt man wieder den Download der eigentlichen Software.

cnet-download.com-small.png

Hier nochmal in groß worauf es ankommt:

cnet_direct.png

Das Userscript läuft in Chrome/Iron und Firefox mit Greasemonkey, mit Opera scheint es sich nicht zu vertragen. Einen Nachteil gibt es noch: Manche Softwarefirmen hosten ihre Programme direkt bei cnet und verlinken von ihrer seite aus dorthin. Folgt man solchen Links (erkennbar an „Welcome XY users/Willkommen zu XY“ bei cnet), funktioniert das Script leider nicht. Sucht man bei Download.com direkt oder kommt über eine Google-Suche auf die Seite, klappt aber alles wunderbar.

Download Userscript: CNET Download.com – NoBadware: Direct Download Links

Chrome/Iron-Erweiterungen speichern

02/10/2011 5 Kommentare

Google Chrome und seine Geschwister Iron und Dragon sind ja glücklicherweise seit längerem mit der Möglichkeit, Erweiterungen zu installieren, ausgestattet. Früher ließen sich diese Extensions auch auf dem PC speichern statt sie sofort zu installieren. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, z.B. wenn man einen Viruscheck durchführen, die Datei selbst auseinandernehmen oder eine funktionierende Version archivieren möchte (für den Fall das zukünftige Updates Probleme bereiten). Früher war das Herunterladen von Extensions von Google mit Rechtsklick und „Speichern unter“ möglich, inzwischen trickst der chrome web store den browser aus, und liefert eine html-Seite als Download. Wer trotzdem Erweiterungen auf die Festplatte ziehen möchte, kann das mit einem Userscript: Google Chrome Extension Downloader.

Userscripts laufen in Chrome/Iron ohne Erweiterung (Firefox braucht Greasemonkey) und können entweder auf Userscripts.org durck Klick auf „Install“ oder durch Speichern des Scripts und Drag&Drop auf das Browser-Fenster installiert werden.

download_chrome_extensions_a_gl_th.png

Nach der Installation erscheint im chrome web store auf Seiten von Erweiterungen ein zusätzlicher Downloadlink.

Google Chrome Extension Downloader funktioniert in Chrome, SRWare Iron, Comodo Dragon und Firefox mit Greasemonkey.

Update:  Der Link funktioniert im Moment leider nicht mehr. Es könnte sich um ein temoräres Problem handeln, userscripts.org hat öfter Probleme. So lange erst mal zwei alternative Methoden als Tipp:

1.) Mit der Firefox-Erweiterung Google WebStore Downloader

2.) „Per Hand“ in der Browser-Adresszeile. (Falls das mit Chrome nicht klappt, einfach mit anderem Browser ausprobieren)

Kingsoft Office: Change language (spell check)

Kingsoft Office 2012 is a nice freeware alternative for Microsoft Office with one great advantage: tabs. But there’s also a major drawback, Kingsoft Office doesn’t come with non-English dictionaries for its spell check. That doesn’t mean it’s not possible to change that – you can import a dictionary in your own language. I already wrote a post about how this task can done for German, this article is about all other languages.

Preparation:

At first you need a dictionary in your language, which has to be in .dic-format. Chances are, you already have one or more on your hard drive. Firefox, Open Office and many other applications use dictionaries in this format. Scan your hard drive with windows search or with an instant search tool like Everything for .dic-files. Usable dictionaries come named like it_it.dic (for Italian) or vi_VN.dic (Vietnamese). If you found one, copy it to a folder of your choice.

If you weren’t lucky finding a proper .dic-file, you can try finding a dictionary in your language on this site. The downloads under „Spell-check dictionaries“ are .cab-archives, which can be extracted with WinRar, 7-Zip or any other unpacker. An alternative download source for dictionaries can be found here. The files linked are mostly archives, from which you only need to extract the .dic-file. .oxt-files need to be renamed to .zip to extract them.

If this approach also fails, just try to google for a .dic-dictionary in your language.

Import the dictionary in Kingsoft Office: 

If you managed to find a proper dictionary file, open it in Kingsoft Office as shown in the video and set it as default:

After importing, you need to open a document in your language to find out, if the dictionary works like expected. If not, you can disable or delete it from the same dialog window where you imported. After that you can try other .dic-files.

Update: After a commentator pointed out, that the german dictionary from here and from Open Office did not work as good as expected, I added the superior dictionaries from the freeware text editor PSPad as link. If you’re a programmer, take a look at PSPad too.

Artikel auf deutsch

Kingsoft Office: deutsche Rechtschreibprüfung

10/09/2011 7 Kommentare

Da die Installation der deutschen Rechtschreibung für die Freeware Office-Suite Kingsoft Office im letzten Post ohne Visualisierung vielleicht nicht ganz so einfach nachzuvollziehen ist, gibts hier das Video dazu:

Vorbereitung:

Erstmal braucht man natürlich ein deutsches Wörterbuch. Das gibts z.B.  hier (unter „Rechtschreibkontrolle“). Aus dem .cab-Archiv die .dic-Datei mit WinRAR, 7-Zip o.ä entpacken und in einen passenden Ordner schieben (z.B. Eigene Dateien\Kingsoft).

Dann die .dic-Datei wie im Video beschrieben in Kingsoft Office Writer als neues Wörterbuch einstellen und zum Standard erklären – fertig!

Update: Das hier zunächst vorgeschlagene Wörterbuch bringt relativ wenige Einträge mit, wie in den Kommentaren zum ersten Artikel angemerkt wurde. Deshalb wird jetzt das sehr gute Wörterbuch des Freeware Editors PSPad verlinkt. Wer selber programmiert, kann sich PSPad auch gleich mal ansehen.

Fix: Middleclick in Firefox suddenly stops working

I’m used to open tabs in firefox by clicking on links with the middle mouse button. Yesterday this method stopped working. My first thought was, the latest Firefox update or a tab-related addon had to be responsible. But that wasn’t the case. After some cursing I stumbled upon the reason in the reviews of lately updated addons. As commenter bucky points out, Greasemonkey 0.9.10 and Tab Mix Plus are conflicting. The developers of Greasemonkey are already providing a bugfix release, which is not yet reviewed by Mozilla, so updating via the addon manager won`t work. If you got mentioned problem and want your middleclick to work again, grab Greasmonkey 0.9.11.

Artikel auf deutsch 

Kingsoft Office 2012 Free – Office mit Tabs gratis

07/09/2011 9 Kommentare

Kingsoft hat gerade die neuste Version seiner Office Suite als Freeware veröffentlicht. Ich hab schon mal eine Vorgängerversion getestet, und war wegen der schlechten Kompatibilität mit Microsoft Office nicht sonderlich begeistert. Bei komplexeren, mit MS Office erstellten Dokumenten verrutschte damals das Layout beim Öffnen mit Kingsoft. Das hat sich jetzt vollkommen geändert, bisher konnte ich keine Layout-Probleme mit Word-Dokumenten feststellen. Die Formate von MS Office 2007 aufwärts (docx & Co.) funktionieren genauso wie die älteren Auch sonst gibt`s einiges, was Kingsoft Office zur prima Gratis-Alternative zur Konkurrenz von Microsoft machen könnte. Am wichtigsten sind mir dabei die Tabs. Die kann man bei modernen MS-Versionen zwar mit Addons nachrüsten, aber hier sind sie halt schon standardmäßig dabei. Dazu kommt, das Kingsoft nicht versucht, das Ribbon zu imitieren, sondern die klassische Oberfläche benutzt.

Ein paar Schwachpunkte hat Kingsoft Office allerdings auch. Wer Probleme mit einer englischen Benutzeroberfläche hat, kann die nicht auf eine andere Sprache umschalten. Auch wird nur ein englisches Wörterbuch für die Rechtschreibprüfung mitgeliefert. Zwar kann man sich selbst ein deutsches Wörterbuch suchen und als Standard einstellen, das wird aber nirgends beschrieben (wie das geht steht weiter unten). Dritter Schwachpunkt ist die fehlende Unterstützung für Open Office Dateiformate. Wer die auch nutzt braucht also nebenher weiter Open oder Libre Office.

Zusammenfassung:

Vorteile:

  • Tabs!
  • Kein Ribbon (natürlich nur für Ribbon-Hasser relevant)
  • Support für MS Office 2007/2010-Formate (docx, xlsx, pptx usw.)
  • Sehr gute Kompatibilität mit MS Office
  • Sehr kleiner Download
  • Kostenlos

Nachteile:

  • Kein Ribbon (natürlich nur für Ribbon-Liebhaber relevant)
  • Kein Support für Open Office Dateiformate
  • Deutsches Wörterbuch für Rechtschreibprüfung muss zusätzlich installiert werden

Und zum Schluss noch ein Tipp: Nachinstallieren eines deutschen Wörterbuchs für die Rechtschreibprüfung

Zunächst braucht man mal ein Wörterbuch, das findet man z.B. hier (unter „Rechtschreibkontrolle“). Die .dic-Datei im .cab-Archiv wird mit WinRAR, 7-Zip o.ä entpackt und an einen sinnvollen Ort geschoben (z.B. Eigene Dateien\Kingsoft). In Kingsoft Office öffnet man per Tools/Options/Spelling/Custom Dictionaries/Add die entsprechende .dic-Datei. Danach muss noch über „Change Default“ das deutsche Wörterbuch zum Standard erklärt werden – fertig!

Update:  Das Nachinstallieren der deutschen Rechtschreibprüfung gibts hier nochmal mit anschaulichem Video.

Update 2: Das hier zunächst vorgeschlagene Wörterbuch bringt relativ wenige Einträge mit, wie  in den Kommentaren angemerkt wurde. Deshalb wird jetzt das sehr gute Wörterbuch des Freeware Editors PSPad verlinkt. Wer selber programmiert, kann sich PSPad auch gleich mal ansehen.

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